Für Leverkusen-Trainer Kasper Hjulmand sind Nathan Tella und Montrell Culbreath aktuell gesetzt. Sie bestechen mit ihrem Tempo, was im Umschaltspiel der Werkself extrem hilfreich ist. Gerade bei den Siegen in Köln und gegen Leipzig zuletzt überzeugten beide in der Startelf.
Auf der Pressekonferenz am Freitag, vor dem wichtigen Spiel um die Champions-League-Plätze in Stuttgart, lobte Hjulmand die schnellen Tella und Culbreath: „Die Laufwege, direktes Umschalten, diagonal nach einer Balleroberung. Auch in Verbindung mit (Patrik) Schick und Kofi (Christian Kofane). Wir sehen die Möglichkeiten für diese Schnelligkeit.“
Tella war vor allem bei 4:1-Sieg gegen RB Leipzig zuletzt stark (Tor und Vorlage), Culbreath beackert seit Wochen die rechte Schiene. Durch die Verletzungen von Lucas Vazquez und Arthur – der vor zwei Tagen seinen Vertrag in Leverkusen verlängerte – gab es da einen Engpass. Arthur konnte zuletzt sein Comeback feiern, Vazquez ist noch fraglich für das VfB-Spiel.
Dennoch ist der 18-jährige Culbreath – wie Tella offensiv neben Ibrahim Maza – gesetzt, weil er schnell in die Tiefe geht. „Es ist sehr wichtig, nach vorne zu spielen“, so Hjulmand vor dem bedeutungsvollen Spiel am Samstag, Anstoß 15:30 Uhr.