Im Fall von Nathaniel Brown nimmt der Poker zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München vermutlich nun Fahrt auf. Während der 22-jährige Linksverteidiger im WM-Quartier des DFB-Teams persönlich keine Aussagen zu seiner Zukunft treffen wollte, laufen die Gespräche im Hintergrund sicherlich auf Hochtouren. Gut für Brown und Bayern: Frankfurt will sich nicht querstellen. Auf zähe Verhandlungen hat die SGE aber keine Lust.
Zuletzt wurde bereits berichtet, dass zwischen Brown und dem deutschen Rekordmeister eine mündliche Einigung über einen Vertrag bis 2031 besteht. Nun liegt es an den Vereinen, eine Einigung über die Ablöse zu erzielen. Bayern-Sportvorstand Max Eberl soll die Frankfurter Verantwortlichen laut BILD-Angaben bereits über das konkrete Interesse informiert haben.
Frankfurt will schnellen Abschluss
Dem Bericht zufolge legt Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche einem Wechsel keine Steine in den Weg und hat dem Nationalspielers grundsätzlich die Freigabe erteilt. Allerdings erwarten die Hessen ein marktgerechtes Angebot. Frankfurt soll Brown mit einer Ablösesumme von 60 bis 65 Millionen Euro inklusive möglicher Bonuszahlungen bewerten.
Dabei drängt die Eintracht offenbar auf eine schnelle Entscheidung. Die Frankfurter sollen kein Interesse an langwierigen Verhandlungen haben und erwarten zeitnah erkennbare Fortschritte. Sollten die Vorstellungen beider Klubs von Beginn an zu weit auseinanderliegen, könne sich der Bundesligist auch wieder aus den Gesprächen zurückziehen.
Klar scheint jedoch: Der FC Bayern zählt Brown zu seinen wichtigsten Transferzielen für die kommende Saison. Ob die Münchner die finanziellen Forderungen der Frankfurter erfüllen werden, bleibt derzeit offen. Es spricht derzeit aber mehr für einen Wechsel als dagegen.