Nick Viergever
1. Bundesliga
Coach Leitl sieht Viergever bereits als Abwehrchef

Dennis Winterhagen

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Kaum war Nick Viergever bei der SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag, da dürfte Stefan Leitl schon warm ums Herz geworden sein. Bereits vor eineinhalb Wochen adelte der Übungsleiter seinen Neuzugang. „Er hat die komplette Viererkette stabilisiert“, ließ Leitl verlauten. Und inzwischen ist klar: Er sieht den Neuen als Anker in der Hintermannschaft.

Auf die Frage, ob Viergever nun schon der Abwehrchef sei, blieb dem Cheftrainer nicht viel anderes übrig, als es deutlich zu bejahen. „Ist er schon, auch in der Kürze der Zeit“, meinte der 44-Jährige.

Die Begründung? Hatte er ebenfalls prompt parat: „Er ist wichtig für uns, weil er auf diesem Niveau jahrelang gespielt hat. Man sieht, wie er organisieren und kommunizieren kann. Seine Präsenz gibt den Spielern um ihn herum mehr Sicherheit.“


Viergever will der Mannschaft helfen

Der Aufgabe nimmt sich Viergever voll und ganz an. „Ich will mit meiner Erfahrung helfen, viel reden. Ich werde die Verantwortung übernehmen, diese Mannschaft zu führen“, wird der 32-Jährige zitiert, der in den Niederlanden schon für Ajax und Eindhoven spielte.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Freitagabend. Dann erwarten die Fürther den FC Bayern München im heimischen Stadion, Anstoß ist um 20:30 Uhr. „Das Spiel genießen“, möchte der Niederländer und warnt: „Wir müssen kompakt stehen, alles gegen den Ball reinwerfen und dürfen ihnen keinen Raum geben.“ Anderenfalls würde das Starensemble kurzen Prozess machen.