Nach der Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund sind nun weitere Details bekannt geworden. Wie Sport Bild berichtet, enthält der bis 2031 datierte Kontrakt eine Ausstiegsklausel – allerdings mit klaren Einschränkungen.
Demnach kann die Klausel bereits im kommenden Sommer aktiviert werden und liegt im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro. Auffällig: Sie gilt nur für drei festgeschriebene Topklubs, darunter der Liverpool FC und Real Madrid. Der FC Bayern München zählt laut BILD-Informationen hingegen nicht zu diesen Optionen.
Zeitlich begrenzte Option
Ein weiteres wichtiges Detail betrifft die Laufzeit der Klausel. Diese ist nicht über das gesamte Transferfenster hinweg gültig, sondern läuft bereits im Juli (rund um das Endspiel der Weltmeisterschaft) aus. Für den BVB bedeutet das: Im Falle eines Abgangs bleiben rund sechs Wochen, um auf dem Markt zu reagieren und Ersatz für die neue Saison zu verpflichten.
Balance zwischen Sicherheit und Flexibilität
Mit der Gestaltung des Vertrags haben die Dortmunder Verantwortlichen einen Mittelweg gefunden. Einerseits bindet man Schlotterbeck langfristig, andererseits bleibt durch die Klausel eine gewisse Flexibilität bestehen.
Zugleich verhindert der Klub, dass der Innenverteidiger perspektivisch in sein letztes Vertragsjahr geht – ein Szenario, das intern unbedingt vermieden werden sollte.
Ob einer der berechtigten Klubs im Sommer ernst macht, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die Personalie Schlotterbeck bleibt trotz Verlängerung ein heißes Thema.