Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck haben die monatelangen Verhandlungen über eine Ausdehnung der Zusammenarbeit erfolgreich abgeschlossen. Nach kicker-Informationen wird der Innenverteidiger seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2031 verlängern. Damit bindet der Klub eine seiner zentralen Stützen langfristig an sich und verhindert das Risiko, den Nationalspieler aufgrund einer kurzen Restlaufzeit unter Wert abgeben zu müssen.
Im Zuge der Verlängerung steigt das Gehalt des Verteidigers an. Das Fixgehalt soll bei rund 10 Millionen Euro liegen. Berichte über Summen von bis zu 14 Millionen Euro pro Jahr entsprechen hingegen nicht der Realität, da Schlotterbeck diese Marke selbst im Falle von Titelgewinnen inklusive Bonuszahlungen nicht erreichen würde, schreibt das Fachmagazin.
Ausstiegsklausel als Kompromiss
Ein entscheidender Punkt der Verhandlungen war die Verankerung einer Ausstiegsklausel. Diese soll nach kicker-Informationen zwischen 50 Millionen Euro und 60 Millionen Euro liegen und nur für einen kleinen Kreis absoluter Topklubs gültig sein. Für Schlotterbeck bietet dies die Perspektive, bei herausragenden Leistungen – etwa bei der kommenden Weltmeisterschaft – den nächsten Karriereschritt gehen zu können.
Der BVB wiederum profitiert von einer hohen wirtschaftlichen Absicherung, sollte ein Wechselwunsch des Spielers eintreten. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book konnten die Gespräche nun finalisieren, nachdem Schlotterbeck selbst bereits Ende März eine baldige Entscheidung angekündigt hatte.