Nach seiner abgesessenen Gelbsperre steht Nicolás Capaldo beim Hamburger SV vor einer möglichen Positionsveränderung. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, könnte der Argentinier künftig auf der rechten Schiene eingeplant werden, da sich durch die Rückkehr von Warmed Omari neue Optionen in der Defensive ergeben haben.
Omari stand bereits zuletzt als rechter Innenverteidiger in der Dreierkette in der Startelf und dürfte diesen Part auch weiterhin übernehmen. Dadurch rückt für Capaldo vor allem eine Rolle auf der rechten Seite in den Fokus. Der 27-Jährige kann dort ebenso wie Bakery Jatta, William Mikelbrencis und Giorgi Gocholeishvili als Schienenspieler eingesetzt werden. Ob dies bereits im kommenden Spiel oder erst in den nächsten Wochen (oder überhaupt) der Fall ist, liegt gewiss an Trainer Merlin Polzin.
Erfahrungen sprechen für die Schiene
In seiner bisherigen Karriere kam Capaldo häufiger als Rechtsverteidiger beziehungsweise Schienenspieler zum Einsatz als in der Innenverteidigung. Beim FC Red Bull Salzburg und den Boca Juniors absolvierte er rund 40 Partien auf der rechten Seite.
Aus LigaInsider-Sicht erscheint ein Einsatz auf der Schiene daher naheliegend. Die Dreierkette könnte erneut aus Warmed Omari, Luka Vušković und Daniel Elfadli bestehen, wie bereits gegen den 1. FC Heidenheim. Als Alternative für Elfadli steht zudem Jordan Torunarigha bereit.
Capaldo dürfte damit trotz möglicher Anpassung nach wie vor zur erweiterten Startelf zählen. Die Umstellung könnte dem HSV zusätzliche Stabilität verleihen, ohne auf seine Dynamik und Zweikampfstärke verzichten zu müssen.