Die Hoffnung auf ein baldiges Comeback von Nicolás Capaldo hat beim Hamburger SV einen herben Dämpfer erhalten. Der Innenverteidiger musste am Mittwoch eine individuelle Einheit nach nur 37 Minuten vorzeitig beenden und kehrte „geknickt“ in die Kabine zurück, wie BILD berichtet. Ein Einsatz im Topspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (18:30 Uhr) ist damit höchst unwahrscheinlich.
Trainer Merlin Polzin bestätigte bereits am Dienstag eine Stagnation im Heilungsprozess: „Wir müssen bei Capi ehrlicherweise sagen, dass es in den vergangenen Tagen nicht so positiv verlaufen ist, wie wir uns das erhofft haben. Er hatte nach der Verletzung relativ schnell gute Schritte gemacht. Dann hat aber seine Entwicklung stagniert“.
Spezialisten sollen helfen
Aufgrund der anhaltenden Probleme an der Bauchmuskulatur haben die Verantwortlichen nun entschieden, den Vize-Kapitän zu weiteren Spezialisten zu schicken. Ziel ist es, zusätzliche Meinungen einzuholen, um die Diagnose abzusichern. Ein struktureller Rückschlag liegt zwar nicht vor, doch die Schmerzen verhindern derzeit eine Rückkehr in den Spielbetrieb.
Polzin betonte die Bedeutung des Argentiniers für das Team: „Es ist ja auch kein Geheimnis, dass wir aufgrund seiner Variabilität, seines Spiels von hinten heraus und der guten Laufwege, einen guten Spieler vermissen“. Wann der 27-Jährige wieder voll belastbar ist, bleibt nach dem jüngsten Rückschlag vorerst offen.