Niklas Stark rückt beim SV Werder Bremen wieder in den Fokus. Nach seinen Hüftproblemen ist der 30-jährige Innenverteidiger zurück auf dem Platz – und übernimmt direkt Verantwortung. Gegen den FC Bayern München kam er zunächst für eine Halbzeit zum Einsatz, beim 1:2 gegen den FC St. Pauli stand er dann bereits wieder über die volle Distanz auf dem Rasen.
Trainer Daniel Thioune zollte dem Abwehrspieler gegenüber der DeichStube ausdrücklich Respekt. „Großes Kompliment an Niklas. Er stellt sich in den Dienst der Mannschaft“, betonte der Coach. Dabei sei die lange Einsatzzeit eigentlich nicht geplant gewesen: „Es war nicht vorgesehen, dass er 90 Minuten auf dem Platz steht.“ Dennoch habe Stark alles für den Verein gegeben – das sei immer wieder zu erkennen.
In der vergangenen Trainingswoche war der Defensivmann nur eingeschränkt belastbar und absolvierte lediglich wenige Einheiten. Entsprechend bleibt die Regeneration auch weiterhin ein Thema. „Inwieweit wir am Wochenende wieder auf ihn zurückgreifen können, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wie gut er regeneriert“, erklärte Thioune.
Am Samstag (15:30 Uhr) steht für Werder das richtungsweisende Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim an. Auch dort dürfte Stark erneut eine zentrale Rolle in der Anfangsformation einnehmen – vorausgesetzt, die Regeneration verläuft planmäßig.