Für Niklas Stark beginnt am Freitag die gemeinsame Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (Sonntag, 15:30 Uhr). Der Innenverteidiger, der in letzter Zeit gezwungenermaßen nur als Teilzeitarbeiter unterwegs ist und dessen Belastung an den ersten Tagen dieser Woche gesteuert wurde, steigt laut Daniel Thioune am Freitag ins Mannschaftstraining ein.
Der Werder-Coach betonte auf der Spieltagspressekonferenz aber, dass Stark während seiner Abwesenheit nicht die Füße hochgelegt hat: „Er ist dann nicht fünf Tage verschwunden, sondern hat individuell trainiert.“
Malatini rückt näher heran
Und auch die Bedeutung des Abwehrmanns, dem die Hüfte seit Monaten hartnäckig zu schaffen macht, hob er hervor. „Wir wissen um den Stellenwert von Niklas innerhalb der Kabine, auf dem Platz und seine Leistungen rechtfertigen die Nominierung von Beginn an.“
Für den Fall, dass die Belastung für Stark mal zu viel wird, weiß Thioune in Julián Malatini einen „sehr guten Backup“ in der Hinterhand, der auf dem aufsteigenden Ast ist. „Er macht es aktuell besser als zu früheren Zeitpunkten“, beteuerte Thioune, und möchte „mehr auf dem Platz stehen“. Das muss er sich allerdings in den Einsatzminuten, die er bekommt, erst einmal erarbeiten.
Im Moment ist Stark die erste Wahl, wie in den Ausführungen von Bremens Trainer durchschimmert: Und „wenn es nur 45 Minuten sind“, die der 30-Jährige unterm Strich durchalten kann, „haben wir Julián Malatini“.