Niklas Stark muss beim SV Werder Bremen weiterhin mit seinen anhaltenden Hüftproblemen umgehen. Der 30-jährige Innenverteidiger konnte zuletzt erneut nicht am Mannschaftstraining teilnehmen und arbeitete stattdessen individuell, um seine Belastungen zu steuern.
Wie die DeichStube berichtet, ist diese Vorgehensweise inzwischen Teil des täglichen Umgangs mit der Verletzung. Stark setzt bereits seit Monaten regelmäßig mit dem Teamtraining aus, um körperlich möglichst stabil zu bleiben. Beim 4:1-Auswärtssieg gegen den 1. FC Union Berlin wurde der Defensivspieler zur Halbzeit vorsorglich ausgewechselt – auch, weil er bereits mit Gelb vorbelastet war.
Fokus auf Einsatzfähigkeit am Wochenende
Bei Werder setzt man aktuell auf ein klares Modell: Stark soll vor allem für die Spiele am Wochenende fit gehalten werden. „Wir müssen bei Niklas auf die Belastungssteuerung achten“, erklärte Sportchef Clemens Fritz laut der DeichStube. Ein längerfristiger Ausfall soll unbedingt vermieden werden.
Trotz seiner Beschwerden bleibt der Innenverteidiger ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. „Wenn er auf dem Platz steht, hat er für uns einen absoluten Mehrwert“, betonte Fritz. Auch intern wird Stark als Führungsspieler geschätzt, der mit seiner Erfahrung vorangeht.
Operation derzeit kein Thema
Immer wieder stellt sich deshalb die Frage, ob ein medizinischer Eingriff notwendig werden könnte. Aktuell plant Werder jedoch nicht mit diesem Schritt. „Eine Operation ist bei ihm nicht vorgesehen“, stellte Fritz klar.
Bis zur Sommerpause wird Stark daher wohl weiterhin individuell gesteuert: Unter der Woche reduziert sich die Belastung, um am Spieltag möglichst einsatzbereit zu sein. Am Sonntag (15:30 Uhr) steht für Bremen das nächste wichtige Bundesliga-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 an – auch dort wird der Routinier wieder gebraucht.