Beim SV Werder Bremen verläuft die Vorbereitung von Innenverteidiger Niklas Stark nach seinen anhaltenden Hüftproblemen laut dem kicker vielversprechend – allerdings weiterhin unter besonderer Vorsicht.
Beim 2:0-Testspielsieg der Grün-Weißen gegen den japanischen Klub Fagiano Okayama stand der 31-Jährige wie die meisten Profis für genau 45 Minuten auf dem Platz und trug seinen Teil zur weißen Weste bei. Cheftrainer Daniel Thioune stellte dem Routinier im Anschluss ein gutes Zeugnis aus und bescheinigte ihm, „seinen Job genauso gut gemacht“ zu haben wie der Rest der Hintermannschaft.
Im Trainingsbetrieb wird der 31-Jährige weiterhin gesteuert und gezielt dosiert. Stark absolvierte vor dem Testspiel keineswegs das volle Programm. „Ich glaube, es ist wichtig, dass wir jetzt bei ihm nicht all-in gehen“, so Thioune. Auch Geschäftsführer Profifußball Clemens Fritz betonte, dass diese Herangehensweise keine reine Vorsichtsmaßnahme für die Sommerpause ist, sondern noch ein Faktor für die kommende Bundesliga-Saison sein wird.
Dass Stark mit seiner Qualität und Erfahrung ein wichtiger Spieler für das Bremer Spiel sein kann, steht außer Frage. Doch Stark spielte in der vergangenen Saison teilweise unter Schmerzen und musste im Trainingsbetrieb immer wieder pausieren. In der Sommerpause entschied man sich bei den Werder-Verantwortlichen für eine individuelle, konservative Reha ohne chirurgischen Eingriff.