Niklas Süle ist beim 4:0-Erfolg von Borussia Dortmund gegen den 1. FSV Mainz 05 zur Halbzeit ausgewechselt worden – und das nicht ausschließlich aus taktischen Gründen. Wie Trainer Niko Kovač nach der Partie erklärte, hatte der Innenverteidiger bereits vor dem Anpfiff über leichte Probleme am Oberschenkel geklagt.
„Niklas hatte schon vor dem Spiel leichte Beschwerden am Oberschenkel. Wir sind dann auch kein Risiko mehr eingegangen“, so der BVB-Coach. Beim Stand von 3:0 zur Pause entschied sich Kovač daher für einen Wechsel und brachte den jungen Luca Reggiani (18) ins Spiel.
Gelbe Karte als zusätzlicher Faktor
Hinzu kam eine frühe Verwarnung, die ebenfalls zur Auswechslung beitrug. „Dazu kam dann auch noch die Gelbe Karte, da bin ich dann sowieso sehr vorsichtig, vor allem wenn man bedenkt, dass die Mainzer das Umschaltspiel beherrschen und sehr viel Geschwindigkeit haben. Da mussten wir dann etwas aufpassen“, erklärte Kovač.
Ob Süle die leichten Beschwerden rechtzeitig auskurieren kann, bleibt abzuwarten. Am Dienstag steht für den BVB in der Champions League das Duell mit Atalanta B.C. (21:00 Uhr) an – ob der 30-Jährige dann eine Option ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.