Niko Bungert
1. Bundesliga
Bungert bleibt Kapitän der Nullfünfer

Robin Meise

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Beim 1. FSV Mainz 05 bleibt in der Hierarchie alles beim Alten. Die Kapitänsbinde bleibt auch in der kommenden Spielzeit bei Niko Bungert. Als sein Stellvertreter agiert weiterhin Stefan Bell.

"Wir haben heute mit den beiden Spielern und mit der Mannschaft besprochen, dass wir keine Notwendigkeit sehen, in diesem Bereich etwas zu verändern", wird Cheftrainer Sandro Schwarz auf der Vereinsseite zitiert.

"Niko sorgt immer wieder dafür, dass in der Gruppe Ordnung und Disziplin ist, aber auch in der Kommunikation mit mir sucht er stets das Gespräch, wenn Dinge anfallen aus seiner Beobachtung heraus. Ein weiteres Kriterium ist, dass Niko deutsch, englisch und französisch spricht und sich komplett verantwortlich fühlt für die gesamte Gruppe", ergänzt Schwarz.

In der Vorsaison blieb Bungert – auch aus Verletzungsgründen – ohne Einsatz. Doch dieser Umstand ließ Schwarz nicht daran zweifeln, die Zusammenarbeit mit dem 31-Jährigen fortzuführen: "Es hat sich bewährt, auch in der Kommunikation mit mir. Ich finde, dass die Rolle des Kapitäns heute anders zu definieren ist, als noch zu meiner Zeit. Natürlich über Leistung, aber im Fall von Niko ist es so, dass er Mainz 05 kennt, dass er diesen Verein lebt, auch mit den Werten außerhalb des Platzes."


Am Bruchweg hofft man nun, den Kapitän auch wieder spielfähig zu bekommen, damit er sein Amt auch auf dem Platz wahrnehmen kann. "Er ist in jedem Fall viel näher dran als letztes Jahr", berichtet Schwarz und fügt an: "Er hat von den sieben Wochen Vorbereitung sechs Wochen voll durchgezogen und alle Einheiten mitgemacht. Wir müssen die Belastung so steuern, dass die Möglichkeit hoch ist für ihn, für den Spielkader in Frage zu kommen."

Als dritter Kapitän stand zuletzt Daniel Brosinski parat, ob er auch in Zukunft diese Rolle übernehmen wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen. "Bis Donnerstag haben die Jungs Zeit, das für sich selbst zu regeln. Wir werden sehen, wie der Mannschaftsrat zusammengestellt ist und dann fürs jeweilige Spiel entscheiden. In der letzten Saison war es nicht so, dass Daniel Brosinski von vorne herein dritter Kapitän war, es hat sich dann so entwickelt, dass er jeweils übernommen hat", erklärte der Trainer abschließend.