Nnamdi Collins
Eintracht Frankfurt
Collins stabilisiert sich – Wechsel aktuell kein Thema

Robin Meise

Nnamdi Collins hat sich bei Eintracht Frankfurt zuletzt deutlich stabilisiert und gehört unter Trainer Albert Riera aktuell zur ersten Elf. Der 22-jährige Innenverteidiger profitiert dabei klar vom veränderten Defensivkonzept der Hessen.

Nachdem Collins in der Hinrunde – wie die gesamte Abwehr – noch mit schwankenden Leistungen zu kämpfen hatte, zeigt die Formkurve inzwischen nach oben. Zuletzt überzeugte der Defensivspieler unter anderem mit starken Zweikampfwerten und einer insgesamt gefestigteren Spielweise.

Neues System greift


Ein entscheidender Faktor ist die taktische Anpassung unter Riera. „Wir haben in der Defensive unser Konzept komplett verändert. Jetzt verteidigen wir Mann gegen Mann, stehen viel enger am Gegner. Das ist ein riesiger Unterschied“, erklärte Collins laut dem kicker.

Auch personelle Ausfälle spielen ihm in die Karten: Da Rasmus Kristensen und Arthur Theate derzeit fehlen, ist Collins gesetzt und sammelt regelmäßig Spielpraxis auf Bundesliga-Niveau.

Gerüchte um England bleiben Nebensache


Zuletzt wurde der Verteidiger auch mit einem möglichen Wechsel nach England in Verbindung gebracht. Hintergrund ist unter anderem ein Beraterwechsel, der Spekulationen zusätzlich anheizte.

Collins selbst reagierte darauf jedoch gelassen: „Ich habe genauso wenig Ahnung wie ihr. Was ihr in den Medien lest, sehe auch ich zum ersten Mal“, stellte er klar und betonte: „Mein voller Fokus liegt hier auf der Eintracht.“

Langfristig gilt die Premier League zwar als reizvoll für den physisch starken Defensivspieler, aktuell steht für Collins jedoch klar die sportliche Entwicklung in Frankfurt im Vordergrund.