Bei Werder Bremen hat Olivier Deman eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Der 25-jährige Linksverteidiger fehlte in dieser Saison zunächst mehr als drei Monate aufgrund einer Außenknöchelfraktur. Nach seiner Rückkehr hatte er zudem immer wieder mit Problemen im Knöchel- und Sprunggelenksbereich zu kämpfen, konnte zuletzt aber erstmals über einen längeren Zeitraum stabil durchspielen.
Inzwischen hat sich der Belgier unter Trainer Daniel Thioune zu einer festen Größe entwickelt. Deman zählt mittlerweile zu den verlässlichen Optionen auf der linken Seite und überzeugte zuletzt nicht nur durch seine Einsatzzeiten, sondern auch durch seine Intensität. Viermal in Folge stand er in der Startelf und überschritt dabei jeweils die Marke von zwölf gelaufenen Kilometern.
Form bestätigt wachsende Rolle
Auch die jüngsten Ergebnisse untermauern seine Bedeutung. Mit Deman in der Startelf gewann Werder drei der vergangenen vier Spiele, zuletzt stand er beim 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg wieder über die volle Distanz auf dem Platz.
Trainer Thioune lobte den Linksverteidiger entsprechend: „Olivier Deman bringt das mit, was wir im Abstiegskampf brauchen. Er war mal ausgeliehen, kam aus einer langen Verletzung, jetzt ist er plötzlich unersetzlich für uns.“
Für das Heimspiel nach der Länderspielpause gegen RB Leipzig (4. April) spricht daher vieles dafür, dass Deman erneut in der Startelf stehen dürfte. Die Entwicklung des Belgiers kommt für Werder damit genau zur richtigen Zeit im Saisonendspurt.