Oscar Wendt
1. Bundesliga
Wegen Corona: Bessere Perspektive für Wendt in Mönchenglad­bach?

Floppo

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Die erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen, die das Coronavirus auf die Bundesligisten hat, könnten Oscar Wendts Wunsch nach einer Verlängerung letztlich in die Hände spielen. Laut "Bild" und "Sport Bild" wird es immer wahrscheinlicher, dass der Ende Juni auslaufende Vertrag verlängert wird.

Der 34-Jährige, seit 2011 bei den Fohlen, ist am Niederrhein nach wie vor eine verlässliche Option. Marco Rose setzte im bisherigen Saisonverlauf links hinten im Großen und Ganzen alternierend auf Wendt (23 Pflichtspiele) und Ramy Bensebaini (18).

"Ich habe die Fitness eines Wikingers. Und nach wie vor Lust, jedes Spiel zu machen. Rotation habe ich noch nie gemocht. Und der Konkurrenzkampf auf der linken Seite mit Ramy Bensebaini tut uns beiden sehr gut", sieht sich der Schwede noch immer hungrig und auf der Höhe.

Auch Rose lobt seine beiden Linksverteidiger regelmäßig. Über Wendt sagt er: "Oscar ist taktisch sehr geschickt, hat das richtige Gefühl, wann man das Spiel beschleunigen oder beruhigen muss. Ich bin sehr froh, ihn zu haben"


Teurer Ersatz wie Malang Sarr kommt vorerst wohl nicht in Betracht

Wendts Verhandlungsposition verbessert sich mitunter insofern, als Gladbach angesichts der finanziellen Einschnitte durch Covid-19 auf dem Transfermarkt zurückhaltender agieren könnte.

Die Borussia gehört beispielsweise seit Längerem dem Interessentenkreis für Malang Sarr (OGC Nizza) an. Nach Einschätzung der "Bild" wird es eine solch teure Neuverpflichtung für den Posten des linken Außenverteidigers in der nächsten Transferperiode aber nicht geben.

Da der Fußball stillsteht, können etwaige Scoutingziele gegenwärtig nicht in Aktion unter die Lupe genommen werden. Gladbachs Andreas Poulsen kann als Leihspieler bei Austria Wien zurzeit ebenfalls keine weitere Spielpraxis sammeln, um sich zu einer ernsthaften Alternative zu entwickeln.