Nach dem Spiel bei Eintracht Frankfurt hat sich Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer zur Startelfnominierung von Ozan Kabak geäußert. Der Innenverteidiger stand für Robin Hranáč in der Anfangsformation und bestätigte das Vertrauen mit einer überzeugenden Leistung.
„Ozan hat es gegen Gladbach sehr gut gemacht“, erklärte Ilzer. Aufgrund der langen Verletzungspause werde Kabaks Belastung aktuell bewusst gesteuert. Gleichzeitig bekomme er schrittweise längere Einsatzzeiten. Ziel sei es, den 25-Jährigen nur dann einzusetzen, wenn er „zu einhundert Prozent in seiner besten Qualität“ agieren könne.
Besonders hob der Coach Kabaks Präsenz bei Standards hervor. Seine Gefahr bei Ecken sei bekannt, was er auch beim 3:1-Erfolg unter Beweis stellte, als er nach einer geklärten Ecke und dem anschließenden zweiten Ball traf. Gerade in Phasen mit hoher Belastung aus Bundesliga- und Europapokalspielen, die bei Gegnern mitunter für einen Spannungsabfall sorgen können, werde diese Qualität besonders wertvoll. Insgesamt habe Kabak erneut gezeigt, dass er auf Topniveau performen könne.
Für die kommenden Wochen deutet sich damit eine tragende Rolle an – weiterhin unter kontrollierter Belastungssteuerung.