Ozan Kabak hat sich bei der TSG Hoffenheim nach schwierigen Monaten eindrucksvoll zurückgemeldet. Vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr) ordnete Christian Ilzer die Rolle des Innenverteidigers äußerst wertschätzend ein.
Der 26-Jährige hatte die ersten Wochen und Monate der Saison 2025/26 infolge eines langwierigen Kreuzbandrisses verpasst. Seit seinem Comeback am 7. Spieltag – als Einwechselspieler – arbeitete er sich Schritt für Schritt heran und stand zuletzt in sieben der vergangenen zehn Bundesliga-Partien in der Anfangsformation. Vier Tore in diesen Startelfeinsätzen unterstreichen zudem seinen Offensivwert.
„Ganz wichtiger Teil“
Ob Kabak inzwischen erste Wahl sei? Ilzer verwies am Freitag auf den Wert des internen Gedränges. „Es ist wichtig, dass es Konkurrenzkampf und Challenges um die Startelf gibt“, erklärte der Hoffenheimer Coach.
Gleichzeitig hob er die Qualitäten des 26-maligen türkischen Nationalspielers hervor. „Ozan hat natürlich seinen Wert, auch indem er offensiv sehr gefährlich ist bei Standardsituationen.“ Gerade diese Stärke habe sich in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt.
Nach der langen Verletzungspause habe sich Kabak „sehr gut zurückgekämpft“ und sei nun „ein ganz wichtiger Teil für das letzte Drittel der Meisterschaft“. Eine klare Hierarchie wollte Ilzer zwar nicht ausrufen – an Kabaks Stellenwert ließ er jedoch keinen Zweifel.