Paul Nebel
1. FSV Mainz 05
Fischer über Nebel: „Wahnsinnsaufwand“

Lukas Heyer

Offensivspieler Paul Nebel hat seine starke Form beim 1. FSV Mainz 05 eindrucksvoll untermauert. Nachdem der 23-Jährige bereits in den Vorwochen eine aufsteigende Tendenz gezeigt hatte, belohnte er sich beim jüngsten Auftritt gegen Eintracht Frankfurt (2:1) mit einem Doppelpack. Trainer Urs Fischer geizte nach der Partie nicht mit Lob für den Youngster, der zuvor eine schwierige Phase durchlaufen hatte.

„Er hat sich wirklich zurückgekämpft. Er hatte eine Phase, in der es nicht so gut lief und er auch nicht viel gespielt hat“, analysierte Fischer die Entwicklung seines Schützlings. Nebel profitierte dabei zwar auch vom Ausfall von Nadiem Amiri, rechtfertigte sein Mandat in der Startelf jedoch mit enormer Laufbereitschaft und neuer Torgefahr. Laut Fischer betreibe Nebel aktuell einen „Wahnsinnsaufwand“, für den er sich nun belohnt habe.

Besonders die spielerische Weiterentwicklung hob der Coach hervor: „Ich glaub schon, dass er Fortschritte gemacht hat, was die Ballbehandlung angeht. Wenn es um Spielfortsetzung geht, ist er auf einem guten Weg.“ Dass dem kleingewachsenen Techniker derzeit sogar Tore mit dem Kopf gelingen, unterstreicht das aktuelle Selbstvertrauen.

Trotz der Lobeshymnen mahnt der Trainer zur Konstanz. Für Fischer ist klar, dass der Offensivmann nun „dranbleiben“ muss, um diesen nächsten Schritt dauerhaft zu bestätigen. In der anstehenden Länderspielpause kann Nebel diesen Schwung mitnehmen, bevor es in Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 04.04.) um weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt geht.