Bei RB Leipzig zeichnet sich die Rückkehr von Péter Gulácsi ab. Der Stammtorhüter der Sachsen steht nach seiner Knieverletzung (Innenbandanriss) vor der Rückkehr in den Spieltagskader, wird im kommenden Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen (Samstag, 15:30 Uhr) jedoch zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Cheftrainer Ole Werner bestätigte auf der Pressekonferenz, dass Gulácsi wieder eine Option ist: „Gulácsi wird wieder auf der Bank sein.“ Der 32-Jährige habe in dieser Woche zwar noch nicht vollständig mit der Mannschaft trainiert, mache aber „deutliche Fortschritte“.
Ein weiterer Grund für die schnelle Rückkehr in den Kader ist die Verletzung von Ersatztorwart Leopold Zingerle, der mit einer Handgelenksverletzung für längere Zeit ausfällt.
Vandevoordt vorerst gesetzt
Zwischen den Pfosten bleibt damit zunächst Maarten Vandevoordt stehen. Der Belgier hatte Gulácsi in den vergangenen Wochen vertreten und sich dabei stabil präsentiert. Entsprechend sieht Werner aktuell keinen Grund für eine vorschnelle Änderung.
„Pete ist unsere Nummer eins und hat das in dieser Saison unter Beweis gestellt“, stellte der Coach klar, betonte aber gleichzeitig: „Auf der anderen Seite hat Maarten einen guten Rhythmus aufgenommen und auch sehr gute Leistungen gezeigt.“
Keine überhastete Entscheidung
Ein konkreter Zeitpunkt für Gulácsis Rückkehr ins Tor steht daher noch nicht fest. „Es geht Woche für Woche darum, wie Pete den Aufbau macht und wie er den Rhythmus wieder aufnimmt“, erklärte Werner.
Leipzig will die Situation bewusst ruhig angehen: „Wir müssen jetzt nichts übers Knie brechen.“ Die Zeichen stehen dennoch klar auf Rückkehr. Wann genau Gulácsi wieder als Nummer eins zwischen den Pfosten steht, wird sich demnächst entscheiden.