Peter Pekarík
1. Bundesliga
Pekarik erleidet Mus­kelfa­ser­riss – Labbadia muss improvisie­ren

Bennet Stark

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Einen Tag nach dem 2:0-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen steht die Diagnose bei Peter Pekarik von Hertha BSC fest. Wie Cheftrainer Bruno Labbadia in einer Skype-Runde mit Berliner Journalisten am Sonntag mitteilte, hat sich der Slowake einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt fürs Saisonfinale sicher aus.

Der Coach des Haupstadtklubs wird damit erneut vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Er muss jetzt schauen, auf wen er gegen Borussia Mönchengladbach am 34. Spieltag (Samstag, 15:30 Uhr) hinten rechts setzt. Denn auch Reservist Lukas Klünter fällt aufgrund seiner fünften Gelben Karte für die Partie gegen die Fohlen aus.


Esswein und Leckie sind Optionen für Labbadia

Als Optionen kommen noch Alexander Esswein und Mathew Leckie infrage, die sich beide aber auf den offensiven Außenbahnen wohler fühlen. "Ich traue es beiden zu, und wir brauchen beide am Samstag", weiß Labbadia. Was für den Übungsleiter der Hertha aber ebenso klar ist: "Wir müssen improvisieren."

Einen kleinen Vorteil könnte dabei Esswein haben, der anders als Leckie mehr im Rhythmus ist. "Alex hatte zwei sehr gute Einwechslungen, er hat sich in Freiburg und gestern gegen Leverkusen sehr gut eingebracht. Mathew hat vor dem Spiel nur eineinhalb Trainingseinheiten mitgemacht", erklärte Labbadia.