Peter Pekarík
1. Bundesliga
Preetz: "Die Tür für Peka ist bei uns nicht zu"

Fabian Kirschbaum

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Seit dem Re-Start der Bundesliga hat sich Außenverteidiger Peter Pekarík in den Fokus gespielt und wusste mit guten Leistungen bei Hertha BSC zu überzeugen. Könnte ihm sein Aufschwung unter Neu-Trainer Bruno Labbadia nun einen neuen Vertrag bei der Alten Dame einbringen?

Fakt ist, dass sein aktuelles Arbeitspapier zum Saisonende (30. Juni) ausläuft. Dahingehend deutete Hertha-Manager Michael Preetz gegenüber dem "kicker" aber eine weitere Zusammenarbeit an: "Die Tür für Peka ist bei uns nicht zu." Und auch für den Slowaken, der bisher auf 91 Länderspiele und 184 Bundesligapartien zurückblicken kann, ist ein Verbleib in der Hauptstadt vorstellbar.

"Ich bin seit acht Jahren in Berlin und war immer sehr zufrieden. Wenn ein Angebot vom Verein kommt, bleibe ich sehr gern", erklärte der routinierte Rechtsfuß, der im Moment wieder sehr viel Spaß am Fußball hat:

"Ich genieße diese Zeit auf dem Platz – und jedes Spiel. Es macht riesig Spaß. Ich habe große Lust auf Fußball. Die Zeit vorher war nicht einfach. Da waren mehrere kleine Verletzungen, ich konnte nicht richtig kämpfen um meine Position."


Auch Labbadia voll des Lobes

Pekaríks Art Fußball zu spielen trifft zurzeit auch auf viel Gegenliebe von Labbadia, der in dem Kontext ein besonders Lob für den 33-Jährigen schilderte: "Peter gibt dem ganzen Gebilde Stabilität. Er ist jemand, der total unterschätzt wird. Er ist ein Top-Profi und jemand, der immer ein gewisses Level abruft. Wenn man überlegt, wie lange er nicht gespielt hat, muss man davor den Hut ziehen."

Und weiter: "Er beackert seine Seite super und ist in der Defensive sehr gut geschult. Er hat unser Spiel unheimlich schnell angenommen, indem er Laufwege angegangen ist, die wir geschult haben. Er hat alle vier Spiele auf einem ganz hohen Niveau gemacht – sehr stabil, sehr konstant, ohne große Fehler. Er hat in der Abwehr immer gut gestanden und nach vorn Dinge gemacht, die uns gut getan haben."

Weitere gute Leistungen könnten dabei wiederum die Tür zur Verlängerung des auslaufenden Kontrakts weiter öffnen – auch wenn sich die Berliner für die neue Saison nach einem neuen Rechtsverteidiger auf dem Markt umsehen ("kicker" und "Sport Bild").


Auf Hertha wartet am 30. Spieltag ein echtes Spitzenspiel

Im nächsten Bundesligaduell wartet für die Hertha dann ein schwere Aufgabe, denn es geht am Wochenende gegen Borussia Dortmund. Anstoß des Spitzenspiels beim BVB ist dann am Samstag um 18:30 Uhr.