Philipp Lienhart
SC Freiburg
Ausstiegsklau­sel im Sommer: Freiburg will mit Lienhart verlängern

Robin Meise

© imagoimages / Moritz Müller

Philipp Lienhart ist an den SC Freiburg nur noch bis Mitte 2024 gebunden. Dass der Bundesligist mit dem Innenverteidiger verlängern möchte, sollte durch die konstant starken Leistungen des Österreichers keine große Überraschung sein. Der 26-Jährige hat jedoch eine Hintertür für den Sommer, die ihm den nächsten Schritt in seiner Karriere deutlich vereinfachen würde.

So berichtet der kicker, dass Lienhart in seinem aktuellen Kontrakt eine Ausstiegsklausel hat. Nach der Saison könnte der Rechtsfuß Freiburg dementsprechend für eine festgeschriebene Ablösesumme verlassen. In welchen Sphären diese liegt, wird hingegen nicht überliefert.

Dem Fachmagazin zufolge soll der eine oder andere Klub auf Lienhart aufmerksam geworden sein. „Philipp hat eine tolle Entwicklung genommen, er ist mitgegangen mit der Mannschaft und ein Sinnbild für die Entwicklung in Freiburg“, sagte Trainer Christian Streich allgemein über seinen Schützling.

Bei Topklub Real Madrid stand Lienhart vor seiner Zeit im Breisgau zumindest bereits unter Vertrag: „Er hat schon ganz viel mitgebracht“, erklärte Streich, der angab, dass der Verteidiger in Spanien ganz viel gelernt habe, „weil er sehr ehrgeizig und akribisch ist in dem, was er tut.“


Lienhart war ein Schnäppchen

Seit inzwischen fast fünf Jahren trägt Lienhart fest das Trikot des SC Freiburg. Für eine verhältnismäßig schmale Ablöse von zwei Millionen Euro wurde er im Sommer 2018 transferiert. 158 Pflichtpartien, in denen zehn Treffer und eine Vorlage zu Buche stehen, sind die aktuelle Zwischenbilanz.

Ob der elfmalige österreichische Nationalspieler seine Zukunft weiterhin in Freiburg sieht oder die Klausel für seinen nächsten Schritt nutzt, wird sich zeigen. Streich wäre sicherlich sehr froh, wenn sich Lienhart für weitere Jahre beim Sport-Club entscheidet.