Ragnar Ache
1. FC Köln
Kwasnioks Ritterschlag für Ache

Kristian Dordevic

Nach dem packenden 2:2-Unentschieden zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim war vor allem ein Mann Thema der Pressekonferenz: Ragnar Ache. Der Kölner Stürmer hatte mit seinem spektakulären Fallrückzieher zur zwischenzeitlichen Führung für den Moment des Spiels gesorgt. Für Lukas Kwasniok ist dieses Highlight vor allem Ausdruck von Aches hart erarbeitetem Status im Team.

Der FC-Trainer geriet bei der Analyse dieses Treffers regelrecht ins Schwärmen und forderte eine ganz bestimmte Schlagzeile für seinen Schützling. „Wenn jemand so ein Tor macht wie Ragnar Ache, würde ich überall gerne die Headline lesen: König der Lüfte!“, so Kwasniok deutlich. Der Coach nutzte die Gelegenheit, um die enorme physische Arbeit des Stürmers zu würdigen.

Ache nicht mehr wegzudenken


Während Mitspieler Joel Schmied intern scherzte, dass sich Ache im Training manchmal kaum bewegen könne, stellte Kwasniok klar, dass genau diese harte Arbeit der letzten Monate die Basis für solche Geniestreiche sei. Es sei ein „tolles Zeichen“, dass Ache sich mittlerweile so aufopferungsvoll präsentiere, dass er in der 80. Minute völlig ausgepumpt um seine Auswechslung bitten müsse.

Er wolle zudem einen Fokus bewusst auf den „harten Weg“ legen, den Ache in dieser Saison hinter sich gebracht habe. Der Torjäger sei „mittlerweile aus der Mannschaft nicht wegzudenken“.