Beim VfB Stuttgart hat sich Ramon Hendriks im Saisonverlauf zu einer wichtigen Größe entwickelt. Nach dem 3:2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt hob Cheftrainer Sebastian Hoeneß die positive Entwicklung des Innenverteidigers ausdrücklich hervor.
„Um ehrlich zu sein, freue ich mich sehr, dass auch Ramon mal genannt wird“, erklärte Hoeneß und verwies darauf, dass Hendriks oft etwas unter dem Radar laufe. Für den VfB-Coach ist der Niederländer jedoch ein sehr wichtiger Mann: Er bezeichnete ihn als „unermüdlichen Fighter“, auf den man sich „zu tausend Prozent verlassen“ könne. Besonders hob Hoeneß hervor, dass Hendriks stets versuche, für die Mannschaft da zu sein. „Er versucht immer zu spielen, egal wie groß die Schmerzen sind.“
Auch sportlich bringt der 24-Jährige wichtige Qualitäten ein. Durch seine intensive und leidenschaftliche Zweikampfführung trage er maßgeblich dazu bei, viele Eins-gegen-eins-Duelle für Stuttgart zu entscheiden. Zudem sieht Hoeneß Fortschritte im Spiel mit dem Ball. Hendriks habe zuletzt als Linksfuß auf der rechten Seite agiert und diese Aufgabe „ordentlich gemacht“.
Das Gesamtfazit des Trainers fällt klar aus: Hendriks habe sich im Laufe der Saison zu „einem sehr wichtigen Faktor“ entwickelt. Für den VfB ist das nicht nur ein Zeichen individueller Entwicklung, sondern auch ein Beispiel dafür, wie sich verlässliche Spieler zu tragenden Säulen formen können.