Eintracht Frankfurt kommt bei den Verhandlungen um Raphael Onyedika voran. Nachdem sich die Hessen laut BILD bereits mündlich mit dem defensiven Mittelfeldspieler auf einen Wechsel verständigt haben, nähern sich nun auch die beiden Vereine in den Ablösegesprächen an.
Nach Informationen von BILD befindet sich die Eintracht mit der Club Brügge KV in konkreten und konstruktiven Verhandlungen. Dem Bericht zufolge stellen sich die Frankfurter eine Ablöse von rund 8 Millionen Euro vor, während der belgische Meister ein Gesamtpaket von mindestens 10 Millionen Euro fordert. Eine Einigung steht zwar noch aus, die Differenz zwischen beiden Seiten ist inzwischen aber überschaubar. Weitere Gesprächsrunden sind bereits vorgesehen.
Zuversicht auf einen Abschluss wächst
Der Spieler selbst soll weiterhin auf einen Wechsel nach Frankfurt hoffen. Laut dem Bericht hat Brügge inzwischen signalisiert, Onyedika in diesem Transfersommer ziehen zu lassen. Nachdem die Belgier einen Abschied in den vergangenen beiden Transferperioden noch verhindert hatten, könnte der Wechsel nun aufgrund der veränderten Vertragssituation gelingen. Onyedikas Arbeitspapier läuft noch bis 2027. Brügge soll bereit sein, den Nigerianer deutlich unter seinem Marktwert von 23 Millionen Euro abzugeben.
Bei der Eintracht zählt Onyedika bereits seit geraumer Zeit zu den Wunschkandidaten für die Sechserposition. Zwar verfolgt Sportvorstand Markus Krösche laut BILD weiterhin mehrere Optionen und beschäftigt sich auch mit anderen Kandidaten. Aktuell deutet sich jedoch an, dass die Frankfurter ihre Bemühungen um den 25-Jährigen erfolgreich abschließen könnten.