Rasmus Kristensen
Eintracht Frankfurt
Kristensen muss unters Messer

Robin Meise

Die Personalsorgen bei Eintracht Frankfurt nehmen weiter zu: Rasmus Kristensen wird nach seiner schweren Sprunggelenksverletzung operiert und fällt langfristig aus. Das berichtet BILD.

Der 28-jährige Rechtsverteidiger hatte sich beim 3:0-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach eine schwere Bänderverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen. Nach einer Untersuchung bei einem Spezialisten steht nun fest, dass ein operativer Eingriff unumgänglich ist. Im Verein wird dem Bericht zufolge sogar mit einem Saison-Aus gerechnet.

Für die Hessen ist das der nächste herbe Rückschlag in einer ohnehin angespannten Personalsituation. Mit Arthur Theate (Meniskus), Ansgar Knauff (Bauch-OP), Younes Ebnoutalib (Knie) und Can Uzun (Oberschenkel) fehlen bereits mehrere Leistungsträger längerfristig. Sport-Vorstand Markus Krösche sprach zuletzt von einer „ganz schönen Prüfung“, Trainer Albert Riera betonte, man habe aktuell „kein Glück mit Verletzungen“.

Kristensen darf zumindest noch auf eine Teilnahme an der WM hoffen, die am 11. Juni beginnt – vorausgesetzt, Dänemark löst das Ticket in den Playoffs (26./31. März) ohne ihn. Für Eintracht Frankfurt aber bedeutet die Operation des Außenverteidigers vor allem eines: Die ohnehin dünne Defensive wird weiter auf eine harte Probe gestellt.