Rav van den Berg
1. FC Köln
Van den Berg rückt gegen Freiburg wieder ins Blickfeld

Lukas Heyer

Beim 1. FC Köln gibt es nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Jahmai Simpson-Pusey eine offene Position in der Defensive. Trainer Lukas Kwasniok nennt Rav van den Berg dabei ausdrücklich als Option für die Partie beim SC Freiburg (Sonntag, 17:30 Uhr).

Der Niederländer hatte zuletzt zwei Partien aufgrund einer Rotsperre verpasst und saß am vergangenen Wochenende gegen den 1. FSV Mainz 05 auf der Bank. Trotz der Unterbrechung sieht Kwasniok ihn jedoch nah an einem Einsatz: „Er hat mehr Rhythmus als Jahmai, bevor er (Simpson-Pusey) dreimal geglänzt hat. Von daher haben wir Vertrauen in Rav, der jetzt dauerhaft trainieren kann.“

Der Coach betonte zudem, dass van den Berg genau für solche Situationen verpflichtet worden sei: „Wir haben ihn geholt, damit er zu Einsatzzeiten kommt. Er hat einen guten Eindruck gemacht.“ Neben van den Berg zählen auch Cenk Özkacar sowie Eric Martel zum Kandidatenkreis.

Gerade bei Martel hängt die Rolle laut Kwasniok jedoch stark von der Grundordnung ab. Während der 23-Jährige in einer Viererkette klar im defensiven Mittelfeld eingeplant ist, kann er bei einer Dreierkette sowohl im Zentrum als auch in der Abwehrreihe eingesetzt werden. Die endgültige Entscheidung dürfte damit auch von der gewählten Systematik abhängen.