Rayan Philippe
Hamburger SV
Denkpause: Polzin hofft auf Reaktion von Philippe

LigaInsider

Beim 2:1-Auswärtssieg des Hamburger SV beim VfL Wolfsburg fehlte Rayan Philippe überraschend im Spieltagskader. Trainer Merlin Polzin erklärte nun, dass die Entscheidung vor allem leistungsbezogene Gründe hatte.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, zeigte sich der HSV-Coach zuletzt nicht zufrieden mit den Auftritten des Angreifers. Besonders beim 0:1 gegen Bayer Leverkusen vor einer Woche habe Philippe eine Startelfchance nicht wie erhofft nutzen können. „Ich habe einfach höhere Ansprüche an ihn. Er hat schon deutlich bessere Leistungen gezeigt“, sagte Polzin.

Die Nichtnominierung sei intern klar kommuniziert worden und solle dem Offensivspieler auch verdeutlichen, an welchen Punkten er arbeiten müsse.

Konstanz als entscheidender Punkt


Nach Einschätzung des HSV-Coaches liegt Philippes größtes Problem aktuell in der fehlenden Konstanz. Immer wieder zeige der Angreifer gute Ansätze, habe jedoch auch spürbare Dellen in seiner Formkurve. „Es ist ganz normal, dass man mal so eine Phase hat, in der nicht immer alles funktioniert. Da muss er durch“, so Polzin.

Der Trainer zeigte zugleich Verständnis für die Situation des Offensivspielers, der sich nach seinem Karriereschritt in einem Umfeld mit größerem medialen Interesse und höherem Druck erst noch vollständig zurechtfinden müsse.

In der laufenden Bundesliga-Saison kommt Philippe bislang auf 22 Einsätze und fünf Tore für den Hamburger SV. Nun liegt es an ihm, im Training eine entsprechende Reaktion zu zeigen – und sich damit wieder für eine Kadernominierung zu empfehlen.