RB Leipzig
1. Bundesliga
„Zwi­cken“ bei Gulácsi, Steuerung & ein enges Rennen im Sturm

Robin Meise

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Marco Rose hatte kurz vor dem Kracher gegen den FC Bayern (Samstag, 18:30 Uhr) ein größeres Personalupdate im Gepäck. Allzu gravierend sollte sich das aber nicht auf die Mannschaft auswirken. Es geht dabei eher um Kleinigkeiten, wie der Leipzig-Trainer am Freitag erklärte.

Ein bisschen „gezwickt“ habe es unter der Woche bei Keeper Péter Gulácsi, der über leichte Probleme klagt. „Die scheint er aber ganz gut im Griff zu haben“, meinte Rose, der an seinen generellen Ideen erst mal nichts ändern will: „Stand jetzt plane ich mit ihm für morgen in der ersten Elf.“

Willi Orbán und Dani Olmo, die zu Wochenbeginn ebenfalls kürzertraten, waren auch Thema. Die Alarmglocken bleiben aber still: „Da haben wir ein Stück weit gesteuert“, gab Rose Entwarnung, der auch von verkürzten Einheiten bei Yussuf Poulsen und Benjamin Šeško sprach. „Yussi war im öffentlichen Training ein bisschen eher fertig. Auch Šeško haben wir eher herausgenommen.“

Dass sowohl Orbán als auch Olmo in der Startelf zu finden sein werden, dürfte auf der Hand liegen. Anders sieht es bei Poulsen und Šeško aus, die sich ein enges Rennen um den Platz an der Seite von Loïs Openda liefern. Rose ließ sich aber nicht in die Karten schauen: „Auf jeden Fall gibt es eine Präferenz, aber sie ist knapp.“


Nur Klostermann fehlt Leipzig gegen den FC Bayern

Lediglich auf Lukas Klostermann (Muskelverletzung im Oberschenkel) muss Rose gegen die Süddeutschen sicher verzichten. Der Defensivmann wird in München von Mohamed Simakan ersetzt, dem der Coach eine Startelfgarantie aussprach.

Eine genaue Prognose zur Klostermann-Rückkehr konnte Rose nicht abgeben: „Fakt ist einfach, dass er an dem Muskel schon eine Vorverletzung hatte. Deswegen wollen wir da vorsichtig sein. Aber es ist jetzt auch nicht so wild. Dementsprechend schauen wir einfach von Spiel zu Spiel, wie sich das entwickelt.“