Die Fortsetzung der Zusammenarbeit von Ole Werner und RB Leipzig steht auf wackligen Beinen. Obwohl der 38-Jährige die Sachsen in seiner ersten Saison zurück in die Champions League führte, soll es intern unterschiedliche Auffassungen über den Cheftrainer geben.
Wie Sky berichtet, stand Werner im Verlauf der Saison gleich zweimal unter besonderer Beobachtung. Sowohl im Dezember als auch nach dem Restart im Frühjahr soll das globale Fußball-Team von Red Bull um Jürgen Klopp intern einen Trainerwechsel angeregt haben. Die Verantwortlichen am Cottaweg hätten sich jedoch jeweils für einen Verbleib des Cheftrainers eingesetzt.
Dabei sprechen die sportlichen Zahlen durchaus für Werner. Mit einem Punkteschnitt von 1,95 aus 38 Pflichtspielen stellte er den besten Wert eines Leipziger Trainers seit dem Bundesliga-Aufstieg auf. Zudem verzeichnete RB hinter dem FC Bayern München den zweithöchsten Expected-Goals-Wert der Liga.
Unterschiedliche Ansichten innerhalb des Konstrukts
Trotz dieser Entwicklung scheint eine langfristige Zukunft keineswegs gesichert. Dem Bericht zufolge spricht sich das globale Red-Bull-Team auch aktuell gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Werner aus und soll intern erneut für einen Trainerwechsel sein. Das Verhältnis zum Coach wird als kühl beschrieben.
Auf Leipziger Seite stehen nun offenbar mehrere Fragen im Raum. Unter anderem geht es darum, ob die Situation dauerhaft belastet ist und wie tragfähig die Zusammenarbeit unter diesen Voraussetzungen noch wäre. Auch Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung erübrigen sich so erst mal.
Werner befindet sich derzeit im Urlaub in Malaysia. Eine Entscheidung über seine Zukunft bei RB Leipzig ist laut Sky zeitnah zu erwarten.