Beim FC St. Pauli wächst die Sorge um Ricky-Jade Jones. Der 23-jährige Stürmer verdrehte sich im DFB-Pokalspiel bei Bayer 04 Leverkusen (0:3) das Sprunggelenk und verließ den Platz humpelnd. Entsprechend zurückhaltend fiel die erste Einschätzung von Cheftrainer Alexander Blessin aus.
Bei so einer Aktion könne „von der Kapsel bis zum Band vieles“ betroffen sein, erklärte Blessin laut dem Hamburger Abendblatt. Die Bilder ließen nichts Gutes erahnen. Auch der Coach vertrat die Auffassung, dass es „nicht so gut aussieht“. Genauere Untersuchungen sollen zeitnah erfolgen. Ein Einsatz am Samstag im wichtigen Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart wirkt jedoch eher unwahrscheinlich.
Für Jones wäre es der nächste Rückschlag in dieser Saison: Bereits das erste Saisondrittel hatte der schnelle Angreifer verletzungsbedingt verpasst. Sollte sich der Verdacht einer womöglich größeren Blessur bestätigen, droht nun erneut eine längere Pause – ein Szenario, das St. Pauli laut Blessin „überhaupt nicht gebrauchen“ könnte.
Zusätzlich ist die personelle Lage angespannt. Auch Eric Smith (Fersenprobleme) und Hauke Wahl (Innenbandzerrung) wackeln für das Stuttgart-Spiel. Beide konnten zuletzt nicht schmerzfrei trainieren. Die personellen Sorgen am Millerntor werden damit vor dem kommenden Spieltag eher größer als kleiner.