Ritsu Doan
SC Freiburg
Arabi über Doan-Verbleib: „Es gibt keine Chance“

Hablitzel

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Arminia Bielefeld und Eindhoven-Leihgabe Ritsu Doan werden mit Blick auf die nächste Spielzeit getrennte Wege gehen. Auch wenn die Ostwestfalen über eine Kaufoption (fünf Millionen Euro) verfügen, ist ein Verbleib des Japaners im Anschluss an die einjährige Leihe finanziell einfach nicht drin.

„Es gibt keine Chance. Ritsu wird uns verlassen“, bestätigte Arminia-Sportchef Samir Arabi den Abschied des Offensivspielers gegenüber dem kicker. Das Risiko eines Kaufs, um den 22-Jährigen womöglich zu einem späteren Zeitpunkt teurer weiterzuverkaufen, scheint dem Bundesligisten zudem zu hoch zu sein.

„Ritsu ist ein Spieler, der uns zweifelsfrei besser gemacht hat“, bilanzierte Arabai. Allerdings spricht das Fachmagazin auch die mangelnde Konstanz der „guten Aktionen“ Doans an, die vor allem am Ende vorhanden war.

Der DSC hat als Aufsteiger (20/21) im Ligavergleich ein verhältnismäßig niedriges Budget zur Verfügung, weshalb besonders in Zeiten der Corona-Pandemie genau auf das Geld geschaut werden muss. Die fünf Millionen Euro würden dementsprechend wohl bereits den Rahmen sprengen.


Arminia hofft auf Verbleib von Maier und Okugawa

Neben Doan sicherten sich die Bielefelder im Zuge der abgelaufenen Saison zudem leihweise die Dienste von Arne Maier (Hertha BSC) und Masaya Okugawa (FC Red Bull Salzburg). Bei dem genannten Duo bestehen nach Angaben des Sportblatts Chancen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Sowohl Maier als auch Okugawa sind bei ihren Stammklubs noch bis 2023 gebunden. Für den letztgenannten besitzt die Arminia eine Kaufoption.