Ritsu Dōan
Eintracht Frankfurt
Riera erklärt Doan-Rochade

Lukas Heyer

Bei Eintracht Frankfurt hat Trainer Albert Riera im Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (1:2) auf die Offensivprobleme aus der ersten Halbzeit reagiert und Ritsu Doan eine neue Rolle zugewiesen. Nachdem der Japaner zunächst im Zentrum als Achter im 4-3-3 agiert hatte, rückte er im zweiten Durchgang zurück auf seine angestammte Position auf dem rechten Flügel.

Die Umstellung hatte laut Riera taktische Gründe, um den tief stehenden Block der Mainzer zu knacken: „Wir hatten gegen diese Mannschaft mit tiefem Block trainiert und wussten, dass man viele Flanken braucht. Doan kann uns diese Flanken liefern“. Zudem wollte der Coach Arnaud Kalimuendo aus der defensiven Verantwortung auf dem Flügel lösen und ihn als zweiten Stürmer in die Spitze eines 3-4-1-2-Systems schieben.

Ein weiterer Auslöser für den Positionswechsel waren Defensivprobleme auf der rechten Seite. „Der Gegner griff verstärkt über diese Seite an“, erklärte Riera, weshalb der etatmäßige Angreifer Kalimuendo mit der defensiven Laufarbeit überfordert war. Mit Doan auf dem Flügel erhoffte sich das Trainerteam eine stabilere Lösung für diese Drucksituationen. Ein Treffer gelang den Frankfurtern nicht mehr, stattdessen mussten sie das Gegentor durch Paul Nebel zum 1:2-Endstand hinnehmen.