Ritsu Doan
Eintracht Frankfurt
Zweimal Bank: Riera erklärt Doans Jokerrolle

Thorben Lorenzen

Ritsu Doan musste sich bei Eintracht Frankfurt zuletzt zweimal mit der Rolle des Jokers begnügen. Sowohl gegen den FC St. Pauli als auch in der Partie davor gegen seinen Ex-Klub aus Freiburg kam der 27-jährige Rechtsaußen lediglich von der Bank – ein Umstand, den Cheftrainer Albert Riera nach dem torlosen Remis gegen die Kiezkicker einordnete.

Der Spanier machte dabei deutlich, dass die geringere Spielzeit keine Frage der Zufriedenheit mit dem Japaner sei. „Wenn er weniger spielt, dann spielt ein anderer mehr. So einfach ist das. Ich kann nicht mit zwölf Spielern spielen“, erklärte Riera auf der Pressekonferenz.

Vertrauen trotz Jokerrolle


Grund zur Kritik an Doan sieht der Coach nicht. Im Gegenteil: „Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit ihm“, betonte Riera. Auch den jüngsten Kurzeinsatz bewertete er positiv: „Er hat in den 20 Minuten das gemacht, was ich von ihm sehen will.“

Die Konkurrenzsituation in der Offensive sei der entscheidende Faktor. Neben Doan kämpfen auch andere Offensivkräfte um Spielzeit. „Ich würde gern mit Doan spielen, das gleiche gilt für Chaïbi, für Mario (Götze), für Nene (Brown)“, führte Riera aus und verwies damit auf die Vielzahl an Optionen der Hessen.

Für Doan bedeutet das aktuell eine Rolle als Alternative von der Bank – bei weiterhin großem Vertrauen des Trainers. Die nächste Gelegenheit auf Einsatzminuten bietet sich bereits am kommenden Samstag: Dann empfängt Eintracht Frankfurt um 15:30 Uhr den 1. FC Heidenheim.