Der VfL Wolfsburg treibt seine Planungen für die kommende Zweitliga-Saison offenbar mit Hochdruck voran – und Robert Glatzel könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Nachdem bereits vor einigen Tagen erstes Interesse bekannt geworden war, berichtet nun das Hamburger Abendblatt, dass die Verhandlungen zwischen dem Bundesliga-Absteiger und dem Stürmer des Hamburger SV inzwischen weit fortgeschritten seien.
Dem Bericht zufolge wollen die Niedersachsen den 32-Jährigen unbedingt für das Projekt direkter Wiederaufstieg gewinnen. Trotz der kürzlich erfolgten Verpflichtung von Fraser Hornby vom SV Darmstadt 98 soll das Werben um Glatzel unverändert intensiv weiterlaufen.
Wolfsburg plant spezielle Rolle für Glatzel
Unter dem neuen Cheftrainer Tobias Strobl ist offenbar eine besondere Rolle für den HSV-Angreifer vorgesehen. Laut dem Hamburger Abendblatt planen die Wölfe mit Glatzel nicht als klassischen Mittelstürmer, sondern eher als offensiven Verbindungsspieler hinter Hornby.
Ein vollständiger Durchbruch in den Verhandlungen steht aktuell allerdings noch aus. Knackpunkt soll weiterhin die Ablösesumme sein. Während Wolfsburg laut Bericht weniger als eine Million Euro zahlen möchte, fordert der HSV dem Vernehmen nach noch etwas mehr. Trotz der Differenz hoffen alle Beteiligten offenbar auf eine zeitnahe Einigung.
Der VfL Wolfsburg hat derweil bereits mehrere Schritte für den Neuaufbau nach dem bitteren Abstieg in die 2. Bundesliga eingeleitet. Neben Trainer Tobias Strobl (zuvor SC Verl) wurden mit Elvis Rexhbecaj vom FC Augsburg und Fraser Hornby bereits zwei Neuzugänge verpflichtet.