Robin Hack scheint drauf und dran zu sein, bei Borussia Mönchengladbach wieder in den Spielbetrieb eingreifen zu können. Voraussichtlich wird Trainer Eugen Polanski am bevorstehenden Spieltag noch auf den verletzungsgeplagten Offensivmann verzichten, kategorisch ausgeschlossen ist ein Kaderplatz im Gastspiel bei RB Leipzig aber nicht.
Hinter Hack liegt eine Seuchensaison. Nach den ersten drei Bundesliga-Spieltagen, an denen er jeweils in der Startelf stand, war der 27-Jährige aufgrund von wiederholten und hartnäckigen Verletzungsproblemen praktisch bis heute außen vor. Zwischendurch gab es lediglich ein Kurzcomeback als Joker.
„Wir reden über Kurzeinsätze“
Ging es in den ersten Monaten ums Knie, war es zuletzt eine Adduktorenproblematik, die Hack bremste. Das geduldige Vorgehen habe man ihm „ein bisschen länger erklären“ müssen, machte Polanski am Donnerstag deutlich und ließ durchblicken, dass sein Spieler bereits ungeduldig geworden ist.
Seit vergangener Woche ist Hack ins Mannschaftstraining integriert. „Grundsätzlich“, konstatierte der Gladbach-Coach, würde es eher sinnvoll sein, erst ab nächster Woche über einen Platz im Aufgebot nachzudenken. Aber Hack mache einen „echt guten Eindruck“ und kratze an der Tür. „Dementsprechend ist es immer wieder eine Überlegung, das einen Tick vorzuziehen.“
Anders als zu Saisonbeginn geht es jedoch erst einmal nicht um die Startelf. Es könnte nicht erwartet werden, dass Hack bei der Vorgeschichte sofort bei 100 Prozent ist, „sondern wir reden über Kurzeinsätze“. Doch selbst das wäre ein erfreulicher Fortschritt.