Robin Koch
Eintracht Frankfurt
Leipzig bestätigt: "Konnten uns nicht final einigen"

Robin Meise

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Robin Koch wird den SC Freiburg nach "Bild"-Angaben in diesem Winter wohl nicht in Richtung Leipzig verlassen dürfen. Der Innenverteidiger soll bei den Sachsen auf der Liste stehen, um die von Verletzungen geplagte Defensive angemessen stabilisieren zu können.

Doch Christian Streich, seines Zeichens Cheftrainer der Breisgauer, hat dem Bericht zufolge sein Veto eingelegt, um einen möglichen Transfer auf Eis zu legen.

Im Gespräch war zuletzt eine Ablöseforderung von rund 20 Millionen Euro. Doch auch diesbezüglich habe es zwischen den Vereinen gehakt. RB sei lediglich zu einer Zahlung von 15 Millionen Euro bereit gewesen. Vertraglich ist Koch noch bis 2021 an die Süddeutschen gebunden.


Auch ein Abschied von Ilsanker vom Tisch?

Durch den offenbar geplatzten Wechsel von Koch rückt auch ein vorzeitiger Abschied von Stefan Ilsanker wieder in weite Ferne. Der Defensivspieler von Leipzig (Vertrag bis Saisonende) wurde zuletzt mit einem Engagement bei Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht.

Die aktuell verletzten Verteidiger Willi Orban (freie Gelenkkörper) und Ibrahima Konaté (Muskelfaserriss im Hüftbeuger) machen einem Wechsel des Österreichers – ohne passenden Ersatz – jedoch einen Strich durch die Rechnung.


Update: "Wir konnten uns nicht final einigen"

Im Gespräch mit "Sky Sport News HD" hat Markus Krösche, Sportdirektor bei RB Leipzig, bestätigt, dass es nicht zu einem Geschäft gekommen ist. Ohne näher darauf einzugehen, woran genau es haperte: "Sagen wir mal so: Wir konnten uns nicht final einigen."

Er betonte zuvor allerdings, dass der Klub "mehrere Optionen" auf dem Schirm habe, um sich am Freitag womöglich doch noch in der Abwehr zu verstärken.