Romano Schmid
SV Werder Bremen
Schwer zu greifen: Schmid ist Bremens Dauerbrenner

Lukas Heyer

In einer Saison voller personeller Wechsel bleibt Romano Schmid eine der wenigen Konstanten im Team des SV Werder Bremen. Der Österreicher stand in dieser Bundesliga-Spielzeit in jedem einzelnen Spiel in der Startelf – eine beeindruckende Serie, die sich auch am Samstag gegen den FC Augsburg fortsetzen wird. Trainer Daniel Thioune bestätigte den 26-Jährigen bereits vorab als gesetzten „Starter“.

Ein besonderes Augenmerk im kommenden Spiel liegt auf dem Vergleich mit dem Augsburger Alexis Claude-Maurice. Thioune stimmte der These zu, dass beide Akteure ähnliche Profile aufweisen: „Beide Spieler vereint, dass sie schwer zu greifen sind und noch schwieriger zu greifen, wenn sie ihre Räume dann auch verlassen“. Claude-Maurice agiere oft unvorhersehbar, wechsle die Flügel oder hole sich Bälle tief im Mittelfeld ab.

Für Werder wird es laut Thioune darauf ankommen, Claude-Maurice in seinen Aktionsradien zu kontrollieren, um im Gegenzug Schmid – den er als „unglaublichen Spieler“ bezeichnete – gewinnbringend einzusetzen.

„Es wird am Wochenende sicherlich spannend zu sehen, wer sich schneller aus einer Manndeckung entziehen kann, wer offene Räume erkennt“, ergänzte Bremens Coach in der Presserunde vor der Partie. Bei einem Sieg können die Bremer den Klassenerhalt vorzeitig sichern.