RB Leipzig baut im Offensivzentrum weiterhin auf die Qualität des zuletzt glücklosen Rômulo Cardoso. Cheftrainer Ole Werner ordnete die Situation des Angreifers am Dienstag vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern München ein – und stellte dessen Wert für das Team heraus.
Zwar wartet Rômulo seit vier Bundesliga-Spielen auf eine direkte Torbeteiligung, doch für Werner greift diese Betrachtung zu kurz. „Rom ist jemand, der immer sehr viel für die Mannschaft arbeitet“, erklärte der Leipziger Coach. Seine Bedeutung bemesse sich nicht allein an Treffern: „Er hat nicht nur einen Wert, wenn er Tore schießt, sondern auch, weil er Bälle sichert und im Anlaufen fleißig ist.“
Hinzu kommt aus Werners Sicht der Entwicklungsfaktor. Rômulo spiele erstmals eine komplette Saison auf Bundesliga-Niveau, Schwankungen seien da nicht ungewöhnlich. „Natürlich hat er auch mal Momente, in denen nicht immer alles gelingt, aber trotzdem bin ich mit ihm insgesamt sehr zufrieden“, so Werner.
Entsprechend bleibt der Stürmer auch für das Pokalspiel in München fest eingeplant in den Überlegungen. „Er wird auch morgen eine Rolle spielen“, kündigte Werner an – ein klares Signal, dass sich Rômulo trotz zuletzt ausbleibender Scorerpunkte weiterhin als Teil des Stammpersonals von RB Leipzig sehen kann.
Rômulo Cardoso
RB Leipzig
Kleine Tor-Flaute: Werner stärkt Rômulo den Rücken
Kristian Dordevic