Bei RB Leipzig herrscht Erleichterung über das Ende der Torflaute von Rômulo. Nachdem der Offensivakteur zuvor sechs Pflichtspiele in Folge ohne eigenen Treffer geblieben war, konnte er sich zuletzt wieder in die Torschützenliste eintragen – und das auf artistische Weise.
„Da hat alles gepasst, es war ein super Finish von ihm“, lobte Trainer Ole Werner auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem FC Augsburg. Besonders die technische Finesse des Brasilianers hob der Coach hervor: „Es war nicht das erste Tor, das er mit der Hacke macht. Er ist mit dem Rücken zum Tor sehr kreativ und für uns sehr wichtig.“
Werner lobt die mannschaftsdienliche Spielweise
Obwohl die Durststrecke für einen Offensivspieler immer eine Belastung darstellt, betonte Werner, dass Rômulo auch ohne Torerfolg intern einen guten Stand hatte. „Er ist hier vorher nicht nur mit einem miesen Gesicht rumgelaufen, so ist es jetzt auch nicht“, stellte der Übungsleiter klar.
Man bewertet die Angreifer bei den Sachsen nicht ausschließlich an der Quote: „Wir messen die Offensivspieler auch an Dingen, die sie sonst für die Mannschaft tun. Das war bei ihm auch in den Wochen zuvor wirklich gut und wichtig.“ Dennoch sei der psychologische Effekt des Tores nicht zu unterschätzen: „Trotzdem hilft es einem Stürmer natürlich zu treffen. Insofern hat er in dieser Woche einen guten Eindruck gemacht.“