Sacha Boey
FC Bayern München
Seltener Infekt bremst Boey weiter aus

Robin Meise

Beim FC Bayern München zieht sich das krankheitsbedingte Fehlen von Sacha Boey weiter in die Länge. Der Rechtsverteidiger steht bereits seit Anfang Dezember nicht mehr zur Verfügung, was zuletzt für das eine oder andere Fragezeichen sorgte.

Boey war letztmals Ende November im Spieltagsaufgebot, seit dem 6. Dezember fehlt er komplett. Zwar nahm der Franzose Anfang Januar noch am Trainingsauftakt teil, musste jedoch kurz darauf erneut passen. Nach BILD-Informationen kämpft der 25-Jährige mit einem besonders hartnäckigen Magen-Darm-Infekt, der ihn nachhaltig außer Gefecht gesetzt hat. Klubseitig wurde betont, dass es sich zwar um einen langwierigen und seltenen, aber nicht außergewöhnlichen Krankheitsverlauf handle.

Cheftrainer Vincent Kompany äußerte sich zuletzt auf der Pressekonferenz zurückhaltend und stellte klar, dass aktuell Geduld gefragt sei. Entscheidend sei einzig, dass Boey wieder vollständig gesund werde. Auch Sportdirektor Christoph Freund sprach von einer bitteren Situation, machte jedoch deutlich, dass die vollständige Genesung oberste Priorität habe.

Hinzu kommt, dass Boey im Zuge der Erkrankung offenbar an Gewicht verloren hat, was den Weg zurück zusätzlich erschwert. Immerhin gibt es nun leichte Hoffnung: Laut BILD befindet sich der Rechtsverteidiger inzwischen wieder im individuellen Aufbautraining – allerdings noch abseits der Mannschaft im Leistungszentrum.

Gerüchte um einen möglichen Winter-Abgang, die zuletzt kursierten, erscheinen vor diesem Hintergrund aktuell zweitrangig. Für Boey geht es zunächst darum, überhaupt wieder fit zu werden. Erst danach kann beim FC Bayern über sportliche Perspektiven gesprochen werden.