Said El Mala
1. FC Köln
„Der nächste Step“: Neue Hürden für El Mala

Kristian Dordevic

Es ist ein Dauerthema beim 1. FC Köln: Welche Rollte spielt Said El Mala bei der kommenden Aufgabe der Rheinländer. Auch vor dem Aufeinandertreffen mit der TSG Hoffenheim stellt sich die Frage. Trainer Lukas Kwasniok stellte im Vorgespräch klar, dass der Shootingstar weiter eine zentrale Figur in den Planungen ist, zugleich aber vor neuen Herausforderungen steht.
 
„Unabhängig davon, ob er anfängt oder nicht, wissen wir, dass wir mit Said einen sehr talentierten Spieler haben“, betonte der FC-Coach. Der Auftrag sei klar umrissen: Spiele gewinnen und El Mala gleichzeitig in seiner Entwicklung begleiten. Dass das bislang gelungen ist, unterstrich Kwasniok mit Zahlen: „Er liegt bei zehn Scorern in 22 Spielen.“
 

Die Gegner wappnen sich


Zuletzt sei es für den Offensivmann jedoch komplizierter geworden. Gegner würden sich zunehmend auf ihn einstellen. Kwasniok verwies beispielhaft auf das Spiel in Stuttgart (1:3-Niederlage), als El Mala eingewechselt wurde – und der Kontrahent prompt mit Josha Vagnoman reagierte. „Das heißt, der Gegner stellt sich viel mehr auf ihn ein. Das wird der nächste Step für ihn sein: Das (seine Leistung) unter erschwerten Bedingungen immer abzurufen.“
 
Für Köln geht es also nicht nur um die Frage nach Startelf oder Jokerrolle, sondern um Konstanz auf höherem Niveau. „Wir begleiten ihn dabei und wir sind guter Dinge, dass wir in der Zukunft nicht ganz so falsch liegen werden. Er kann für uns ein ganz entscheidender Faktor sein“, so Kwasniok. Mit einem Augenzwinkern fügte er an: „Lasst euch überraschen, ob er beginnt.