Das Interesse an Saïd El Mala vom 1. FC Köln nimmt weiter konkrete Formen an: Vor allem Brighton & Hove Albion drängt im Transferpoker um den 19-jährigen Offensivspieler auf eine Entscheidung.
Laut BILD hat es zuletzt mehrere Telefonate zwischen dem Premier-League-Klub und Kölns Kaderplaner Tim Steidten gegeben. Während Brighton zeitnah in finale Gespräche einsteigen möchte, will sich der FC nach dem Trainerwechsel zunächst intern abstimmen und in der Länderspielpause eine klare Linie festlegen.
Eine Rolle spielt dabei auch El Malas Bruder: Brighton soll bislang als einziger Klub daran interessiert sein, sowohl Saïd als auch dessen Bruder Malek El Mala zu verpflichten, der aktuell für die U21 des 1. FC Köln aufläuft. Nach der Trennung von ihrer bisherigen Berateragentur wird die Familie inzwischen von der Mutter vertreten, die bereits grünes Licht für Verhandlungen gegeben haben soll.
Neben Brighton zeigen dem Bericht zufolge auch weitere englische Klubs – darunter der Chelsea FC – Interesse. Die „Seagulls“ gelten jedoch als am weitesten in den Gesprächen und sollen bereits konkrete Vertragsangebote vorgelegt haben.
Köln definiert Schmerzgrenze
Beim 1. FC Köln arbeiten die Verantwortlichen derweil an der Festlegung einer Schmerzgrenze für mögliche Gespräche. Dem Bericht zufolge bereitet Brighton ein finales Angebot vor, bei dem die fixe Ablöse für Saïd El Mala bei maximal 35 Millionen Euro liegen soll, ergänzt durch Bonuszahlungen.
Der Flügelspieler, der in der laufenden Saison zehn Treffer erzielt hat und langfristig gebunden ist, bleibt damit ein heißes Thema auf dem Transfermarkt. Wann es zu einer Entscheidung kommt, ist aktuell noch offen.