Said El Mala sorgt beim 1. FC Köln weiterhin für Schlagzeilen – diesmal jedoch abseits des Rasens. Wie der kicker berichtet, hat sich das 19-jährige Offensivtalent hinter den Kulissen neu aufgestellt und die Zusammenarbeit mit seinen bisherigen Beratern beendet.
Künftig sollen seine Eltern Sabrina und Mohammed El Mala die Karriereplanung des Angreifers übernehmen. Zuvor war der Senkrechtstarter von einem Berater aus dem Kölner Umland vertreten worden, der auch El Malas Bruder Malek betreut.
Premier-League-Klubs werben um El Mala
Sportlich hat sich der Angreifer längst in den Fokus internationaler Topklubs gespielt. Mit acht Toren und drei Vorlagen gehört El Mala zu den großen Überraschungen der laufenden Bundesliga-Saison. Der schnelle Offensivspieler schaffte damit auf Anhieb den Sprung von der 3. Liga ins Oberhaus – und wurde im Herbst sogar von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Nationalmannschaft nominiert.
Dem Bericht zufolge werben gleich mehrere Premier-League-Klubs intensiv um den 19-Jährigen. Neben Brighton & Hove Albion, das bereits im vergangenen Sommer konkrete Angebote abgegeben haben soll, sollen aktuell auch der Chelsea FC und Newcastle United Interesse zeigen. Darüber hinaus wird El Mala auch mit weiteren Vereinen in Verbindung gebracht – zuletzt etwa mit Borussia Dortmund.
Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel
Der 1. FC Köln hat sich allerdings frühzeitig abgesichert: Erst im vergangenen Sommer verlängerten Said und sein Bruder Malek ihre Verträge am Geißbockheim bis 2030. Eine Ausstiegsklausel ist nicht enthalten, sodass die Ablöse im Falle eines Transfers frei verhandelbar wäre.
Für den FC könnte ein möglicher Verkauf damit zum lukrativen Geschäft werden. Vorerst jedoch steht El Mala weiterhin beim Aufsteiger unter Vertrag – und sorgt sowohl sportlich als auch auf dem Transfermarkt für reichlich Aufmerksamkeit.