Der SC Freiburg hat das Heimspiel gegen SV Werder Bremen mit 1:0 gewonnen und den Dreier trotz langer Unterzahl über die Zeit gebracht. Für Daniel Thioune endete das Bundesliga-Debüt als Werder-Coach damit ohne Punkte, die Bremer rutschten durch die Niederlage auf den Relegationsplatz ab.
Die Anfangsphase war offen. Bremen kam früh zu einer guten Möglichkeit, als Noah Atubolu einen artistischen Njinmah-Abschluss stark aus dem Eck kratzte. Kurz darauf schlug Freiburg zu: Nach einem Ballgewinn schlenzte Niklas Beste nach Zuspiel von Igor Matanović aus halbrechter Position sehenswert ins lange Eck (13.). Freiburg hatte im Anschluss sogar die Chance auf das 2:0, doch Matanović scheiterte im Luftduell, Mio Backhaus parierte stark.
Nach der Pause änderte sich das Bild schlagartig. Johan Manzambi sah nach VAR-Überprüfung wegen groben Foulspiels Rot (52.), Freiburg musste fortan in Unterzahl verteidigen. Julian Schuster reagierte später mit einer defensiveren Ordnung, stellte um und brachte frische Kräfte, um die Räume eng zu halten.
Werder übernahm in Überzahl die Kontrolle und erhöhte den Druck, blieb im Abschluss aber zu ungenau. Samuel Mbangula verzog aus kurzer Distanz, Justin Njinmah setzte einen Sololauf neben das Tor. Zudem war Atubolu bei Distanzschüssen und Flanken mehrfach sicher zur Stelle. Ein Treffer von Yuito Suzuki zählte wegen eines Fouls in der Entstehung nicht.
In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorn, doch Freiburg verteidigte konsequent und ließ nur noch wenig zu. Bei den letzten Standards fehlte Bremen die letzte Präzision, sodass der Sport-Club den knappen Vorsprung ins Ziel brachte und den Torschützen Beste feiern konnte.
Tor:
1:0 Niklas Beste (13., Igor Matanović)
Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte für Johan Manzambi nach Videobeweis für ein grobes Foulspiel (52.).