SC Freiburg
1. Bundesliga
Freiburg feiert Offen­sivfeuer­werk gegen Genk

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Der SC Freiburg steht nach einer beeindruckenden Leistungssteigerung im Viertelfinale der Europa League. Nach der 0:1-Hinspielniederlage gegen den KRC Genk drehten die Breisgauer im Rückspiel mächtig auf und fegten die Belgier mit 5:1 (2:1) vom Platz.

Freiburg legte von Minute eins an los. Angetrieben von den eigenen Fans drückte der SC ihren Gegner tief in die eigene Hälfte. In der 19. Minute belohnte Matthias Ginter die Bemühungen, als er eine Freistoßflanke von Grifo zum 1:0 ins Netz köpfte. Nur sechs Minuten später war das Hinspielergebnis komplett gedreht: Nach einer Vorarbeit vom erneut vorne auftauchenden Ginter staubte Igor Matanović eiskalt zum 2:0 ab (25.).

Doch Genk bewies Effizienz. Fast aus dem Nichts gelang den Gästen durch Matte Smets (39.) der Anschlusstreffer, nachdem die Freiburger Defensive den Ball nicht entscheidend klären konnte. Mit diesem 2:1 ging es in die Kabine.

In der zweiten Hälfte dreht Freiburg direkt doppelt auf


Nach dem Seitenwechsel sorgte ein Doppelschlag binnen drei Minuten für die Vorentscheidung. Zunächst profitierte Vincenzo Grifo von einem kapitalen Fehler in der Genker Hintermannschaft und schob zum 3:1 ein (53.). Nur kurz darauf veredelte Yuito Suzuki einen perfekt vorgetragenen Konter über Johan Manzambi zum 4:1 (56.) und stieß die Tür zum Viertelfinale weit auf.

In der Schlussphase verwaltete Freiburg das Ergebnis souverän. Trainer Julian Schuster nutzte das Polster für Wechsel und brachte unter anderem Lucas Höler und Derry Scherhant. Den Schlusspunkt einer einseitigen zweiten Hälfte setzte Maximilian Eggestein in der 79. Minute: Nach erneuter Vorarbeit von Suzuki traf er per Rechtsschuss aus der Distanz zum 5:1-Endstand.

Somit zieht Freiburg hochverdient in die nächste Runde ein und darf weiter vom internationalen Titel träumen. In der nächsten Runde wartet auf die Freiburger der RC Celta de Vigo aus Spanien.

Tore:
1:0 Matthias Ginter (19., Vincenzo Grifo)
2:0 Igor Matanović (25., Matthias Ginter)
2:1 Matte Smets (39., Konstantinos Karetsas)
3:1 Vincenzo Grifo (53.)
4:1 Yuito Suzuki (56., Johan Manzambi)
5:1 Maximilian Eggestein (79., Yuito Suzuki)