Der SC Freiburg hat das Hinspiel im Achtelfinale der Europa League beim KRC Genk mit 0:1 verloren. Die Breisgauer fanden über weite Strecken nur schwer ins Spiel und gerieten nach gut zwanzig Minuten durch Zakaria El Ouahdi in Rückstand.
Freiburg erwischte zunächst den besseren Start und glaubte bereits früh an die Führung. In der 8. Minute traf Johan Manzambi nach einer abgewehrten Freistoßflanke ins Tor, doch nach VAR-Überprüfung wurde der Treffer wegen Abseits aberkannt (10.). Danach übernahm Genk zunehmend die Kontrolle über die Partie und kam zu mehreren Abschlüssen.
In der 24. Minute gingen die Gastgeber schließlich in Führung: Nach einer Kombination über die rechte Seite legte Bryan Heynen den Ball zurück auf Zakaria El Ouahdi, der aus spitzem Winkel präzise neben den linken Pfosten einschoss. Freiburg tat sich anschließend schwer, offensiv Akzente zu setzen, während Genk weiter gefährlich blieb.
Kurz vor der Pause hatte Freiburg dennoch die große Chance zum Ausgleich. Yuito Suzuki nahm einen Ball halblinks im Strafraum direkt volley, doch sein abgefälschter Schuss prallte an den linken Pfosten (38.).
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Freiburg zwar phasenweise den Druck, fand jedoch kaum klare Abschlüsse gegen die aufmerksam verteidigenden Belgier. Genk verwaltete die Führung geschickt und ließ nur wenige gefährliche Situationen zu.
So blieb es am Ende beim verdienten 1:0-Erfolg für Genk, das sich damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel verschafft.
Tor:
1:0 Zakaria El Ouahdi (24., Vorlage Bryan Heynen)
Besonderes Ereignis:
Abseitstor: Johan Manzambi (10., nach VAR-Überprüfung aberkannt)