SC Freiburg
1. Bundesliga
Lucky-Punch beschert Union in Freiburg den Sieg

LigaInsider

© Getty images

In einer taktisch geprägten Partie setzte sich der 1. FC Union Berlin mit 0:1 gegen den SC Freiburg durchsetzen. Während die Hausherren über die gesamte Spielzeit das dominierende Team waren, konzentrierten sich die Köpenicker unter Trainer Steffen Baumgart fast ausschließlich auf eine stabile Defensive und sicherten sich so drei hart erkämpfte Auswärtspunkte.

Von Beginn an übernahm der Sport-Club das Kommando. Union beschränkte sich darauf, die Räume eng zu machen und auf Konter zu lauern. Die erste nennenswerte Chance gehörte dennoch den Gästen, als ein Fernschuss von Derrick Köhn (2.) Atubolu prüfte. Auf der Gegenseite war es immer wieder der auffällige Cyriaque Irié, der über die rechte Seite für Unruhe sorgte (15.).

Die beste Gelegenheit der ersten Hälfte vergab ebenfalls Irié, als er nach einer durchrutschenden Ecke am zweiten Pfosten zum Abschluss kam, jedoch in höchster Not von einem Berliner Verteidiger geblockt wurde (33.). Da auch Distanzschüsse von Eggestein (20.) und Ilic (19., Außennetz) nicht den Weg ins Ziel fanden, ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Freiburg kombinierte sich gefällig bis ins letzte Drittel, doch der entscheidende Pass fehlte (74.). Union stand nun noch tiefer und verteidigte leidenschaftlich. In der 69. Minute musste Freiburgs Keeper Atubolu nach langer Zeit eingreifen, als er einen Schuss von Alex Král nach einem Ilic-Zuspiel entschärfte.

Die Unioner versuchten in der Schlussphase, noch einmal den Lucky-Punch zu setzen. In der 90.+1 tauchte auf einmal Wooyeong Jeong vor dem Tor der Freiburger auf und verwandelte flach, eiskalt. Am Ende fehlten den Breisgauern die kreativen Ideen, um den Berliner Beton zu knacken. Für Union ist der Sieg ein Erfolg der Disziplin, während der SC Freiburg trotz optischer Überlegenheit drei Punkten hinterhertrauert.

Tore:
0:1 Wooyeong Jeong (90.+1, Stanley Nsoki)