SC Freiburg
1. Bundesliga
Schuster kündigt Rotation nach Pokal-K.o. an

Bennet Stark

Das bittere Pokalausscheiden gegen den VfB Stuttgart steckt dem SC Freiburg noch in den Knochen. Beim 1:2 nach Verlängerung kassierten die Breisgauer in der 119. Minute durch Tiago Tomás den entscheidenden Gegentreffer. Vor dem Bundesliga-Duell am Sonntag bei Borussia Dortmund kündigte Trainer Julian Schuster nun personelle Veränderungen an.

„Gestern hat es auf den ersten Eindruck schon noch ein Stück weit anders gewirkt, weil die Jungs wirklich den letzten Tropfen im Tank herausgequetscht haben. Sie sind voll über die Kante des Möglichen gegangen“, erklärte der Coach mit Blick auf die hohe Belastung.

Am Freitagmorgen habe sich die Lage zwar etwas entspannt, komplett sorgenfrei ist Freiburg aber nicht. „Heute Morgen hat es sich schon ein Stück weit beruhigt. Bei dem einen oder anderen wird es aber sehr eng. Es ist gut möglich, dass wir die eine oder andere Rotation mehr haben. Aber das ist eine Chance für einen anderen“, so Schuster weiter.

Mehrere Wechsel in allen Mannschaftsteilen denkbar


Dementsprechend ist mit einigen Anpassungen in der Startelf zu rechnen. Im Tor dürfte Noah Atubolu für Florian Müller zurückkehren. In der Defensive gelten Lukas Kübler für Philipp Treu, Bruno Ogbus für Philipp Lienhart sowie Christian Günter für Jordy Makengo als heiße Optionen.

Auch offensiv könnte Schuster frische Kräfte bringen. Derry Scherhant ist ein Kandidat für Niklas Beste, zudem könnte Lucas Höler anstelle von Yuito Suzuki beginnen. Weitere Anpassungen sind ebenfalls möglich: Nicolas Höfler wäre eine Option im Mittelfeld, falls Johan Manzambi nicht bei 100 Prozent ist. Auch Cyriaque Irié darf sich Hoffnungen auf Einsatzzeit auf dem Flügel machen.